Jugend trainiert für Olympia: 6 km in 120 Minuten

Veröffentlicht auf von Anton

Eine Dreijährige wurde vier Stunden gesucht, weil sie mit ihrem Stützräder gestützten Fahrrädchen in 120 Minuten sechs Kilometer von Niedersachsen ins benachbarte Holland geradelt ist. Unterwegs nahm sie noch kleinere Reparaturen vor, weil die Kette nicht optimal lief. Als sie das einzige Mal abbog, landete sie auf einem niederländischen Campingplatz. Dort sprang sie noch ein wenig Trampolin, bevor sie dann von ihrer Familie abgeholt wurde. Sie war sich keiner Schuld bewusst, schließlich sei sie die ganz Zeit auf dem Bürgersteig gefahren. Ihre aufsichtspflichtige Oma war ihr noch nicht einmal böse. Vielmehr ärgerte die Großmutter, dass ihr anschließend die Kameraleute von RTL 2 mit ihren Straßenschuhen die Wohnung verschmutzten.

Was lernen wir daraus? Die deutsche Jugend hat sich vom Pisa-Schock erholt. Unsere Dreiährigen haben wieder etwas auf der Kette und verfügen bereits über bessere geografische Kenntnisse als die amerikanischen Bomber-Piloten im letzten Jugoslawien-Krieg. Sie überholen andere von rechts und wagen auch im Ausland große Sprünge. Nur schade, dass dies den Vertretern der Boulevard-Presse nicht die Schuhe auszieht ...

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